Kundenmacht im Servicezeitalter Web2.0
Die Zeiten, in denen man seine erfahrenen (teuren) Mitarbeiter an den Point-of-Sales oder Point-of-Service setzt, sind definitiv vorbei. Die so genannte „Macht des Marktes“, hat sich im neuen Jahrhundert zum Kunden hin verschoben. Facebook und Co. beeinflussen Kaufentscheidungen, Kundenbindung und das Serviceverständnis einer Marke. Eigentlich nichts Neues, Empfehlungsmarketing gibt es schon immer. Neu ist, dass die Kommunikation Web 2.0 nicht mehr kontrollierbar ist.Dutzende von sogenannten Social Media Plattformen wie Xing, Facebook und Twitter erleichtern dem Käufer das Empfehlungsmarketing. Ein Fehler im After-Sales multiplizierte sich früher nur 27x durch Weiterzählen. Heute sind es ggf. hunderte oder tausende. Darin steckt natürlich auch eine Chance für excellenten Service, der nun viel leichter über dieses Social Media Marketing empfohlen werden kann.
Was hat sich für den Service verändert?
Die Kundenbedürfnisse haben sich durch die Einflüsse des Internet extrem verändert und insgesamt stark erhöht. 24/7 oder die schnelle und sofortige Lösung sind heute ein Grundbedürfnis . Die Unternehmen können die alte Version — mit Experten am Point-of-Service — wirtschaftlich nicht mehr tragen. In der Folge sinkt die Verfügbarkeit, die Beratungsqualität und letztlich die Umsätze. Sie sehen aktuell am Markt die Verwerfungen der Gewinner und Verlierer, gesteuert durch die Macht des Kunden. Darauf gilt es sich in den nächsten Jahren neu einzustellen, seine Mitarbeiter auf die neuen Anforderungen auszurichten und die Kunden so optimal zu bedienen, dass Sie gerne wieder kommen und ggf. auch höhere Preise in Kauf nehmen.
Mit dem TopCase Prinzip hat die Samhammer AG ein 2-stufiges Servicemodell entwickelt, dass den modernen Anforderungen an hohe Servicequalität, Kundenorientierung und Wirtschaftlichkeit voll gerecht wird. Vor allem ist es ein „lebendes“ Modell, dass sich ständig weiter optimiert. Dazu gilt es die Organisation und die Abläufe so strukturieren, dass die Mitarbeiter entsprechend Ihrer Fähigkeiten eingesetzt sind.
Mit dem TopCase Prinzip zum Service Gewinner
Die Kompetenz am Point.of-Service scheint in vielen Unternehmen bereits gelöst und ausreichend vorhanden. Gute Mitarbeiter im Service – Menschen, die den Service lieben – sind eine „sichere Bank“ für Service Excellence. Nun gilt es eben diese Kompetenz zu jedem Zeitpunkt verfügbar zu machen und an den Point-of-Service zu bringen. Nur so kann der Kunde dies spürbar erleben. Aus Kundensicht ist in mehr als 60 % der Service-Anfragen eine “ausgestrahlte Kompetenz” ausreichend. Das TopCase Prinzip besagt, dass sie Mitarbeiter mit solchen Methoden-Kompetenzen am Point-of-Service das Wissen mittels Werkzeugen wie beispielsweise eine 1stAnswer Helpdesk Software bereitstellen. D.h. es genügt für eine gute Service-Qualität, wenn der Service-Mitarbeiter mittels Werkzeuge das Wissen im Falle des Anrufs verfügbar hat. Er muss nicht jahrelang fachlich tief ausgebildet sein. Vielmehr ist seine Kommunikations– und Methoden-Kompetenz gefragt. In allen anderen Fällen, sollte die Kompetenz den Prozessen und den Kundenbedürfnissen folgen. Also nicht klassisch, indem der Kunden seinen “Lieblings-Techniker” anruft, sondern dass er eben beim ersten Kontakt eine zufriedenstellende, verbindliche Antwort erhält.
Mit dem TopCase Prinzip heben sie die Erstklärungsquote, auch in technischen komplexen Supportfällen des Maschinenbau, auf bis zu 60%. Das spart viel Zeit und Geld. Vielmehr ist jedoch, dass der Service Mitarbeiter sich auf das „Emotionale“, das Serviceerlebnis und die Kommunikation konzentrieren kann.
Gute kommunizieren für ein positives Serviceerlebnis
Service Excellence entsteht, wenn Ihr Mitarbeiter dem Kunden das Gefühl vermittelt, dass er sein Problem versteht und akzeptiert, wenn verbindlich an der Lösung seines Problems gearbeitet wird, und wenn der Kunde am Ende die Lösung versteht und sein Problem tatsächlich lt. seiner Anforderung gelöst ist.
Die gefühlte Kunden-Wahrnehmung der Service-Qualität ist meist ein Ausdruck vieler verschiedener Aussagen und Erwartungen. Die Bedürfnisse eines Kunden lassen sich jedoch zum Teil standardisieren oder zumindest einer Kundenzielgruppe fest zuordnen. So sind die Erwartungen systematisch erfassbar, messbar und können in einen Veränderungsprozess integriert werden.
Darauf wiederum können Sie Ihre Service-Erlebnisse erarbeiten. Meist genügt es eine kostenfreie Leistung anzubieten. Vielleicht ein Webinar zur Schulung. Das wiederum kann ja die Basis für eine kostenpflichtige Schulung sein. Streuen Sie Ihre Brotkrummen aus und binden Sie den Kunden durch die Erfüllung Ihres einzigartigen Serviceversprechens.
Service Web 2.0
Solche Erlebnisse soll, darf und muss der Kunde weiter erzählen. Machen Sie es ihm einfach. Bieten Sie ein Service Portal an. Das muss nicht groß sein. Ein Webdesk genügt. Der Kunde nimmt nun per Chat oder Screen Sharing Kontakt zu Ihnen auf. Das ist ja neben dem Telefon und Mail nur ein neuer Kanal. Aber ein Webdesk ist interaktiv und erlaubt dem Kunden schnell zu einer Lösung zu kommen. Probieren Sie es einfach mal mit Ihren 5 besten Kunden aus. Sammeln Sie Erfahrung und entwickeln daraus Ihr persönliches WebDesk-Serviceangebot.
Dorthin gehören auch die Web 2.0 Knöpfe. Facebook, Xing, MySpace, Twitter. Google bietet nun auch mit dem 1+ Knopf den Service des Empfehlungsmarketing. Machen Sie es Ihren Kunden leicht durch Ihr Service Portal zu navigieren und es anderen weiter zu erzählen.




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